Im Rahmen der Städtepartnerkonferenz fand vom 28. Juli bis 30. Juli 2017 die 9. Alumnikonferenz in Krasnodar statt.

Aus ganz Russland kamen Teilnehmer*innen in den Süden Russlands angereist um sich Wissen zum Thema „Kontakte knüpfen - Projekte anstoßen - Vertrauen stärken: Impulse für die Deutsch-Russische Beziehung“ anzueignen.

Durch die freundliche Unterstützung der Kubaner Staatlichen Universität konnte der erste Teil des Programmes in deren Räumlichkeiten stattfinden. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit Grußworten von Barischev Michael Gennadyevich,  dem Prorektor in der wissenschaftlichen Arbeit und Innovationen der Kubaner Universität, Sebastian Nitzsche, dem Stellvertretenden Geschäftsführer des Deutsch-Russischen-Forums und Gleb Kondrashevsky, Vertreter des DAAD. Direkt im Anschluss gab es zwei Einführungsberichte zu „Internationales Projektmanagement: Beste Praktiken der interkulturellen Kommunikation (am Beispiel der russischdeutschen Beziehungen)“ von Prof. Eduard Gerhardt von der Hochschule Coburg und „Investitionen in die Zukunft: Russland. Infrastruktur als Motor der Partnerschaftsentwicklung“ von Dr. Georg Schneider. Die Teilnehmer*innen lernten das Projektdreieck, Ziel, Zeit und Budget kennen, die Vor-und Nachteile von verschiedenen Gruppengrößen bei der Organisation. Die Wichtigkeit von Kommunikation besonders für Internationale Projekte wurde hervorgehoben, und dass auf Sprachbarrieren und verschiedene kulturelle Kontexte besonders geachtet werden müsse. Auch die Nachhaltigkeit verschiedener Investitionen in die Zukunft wurde besprochen und wer für welche Investitionen speziell im Bereich Infrastruktur verantwortlich ist.

Nach einer Kaffeepause ging es weiter, die Teilnehmer*innen stellten sich gegenseitig vor und schilderten ihre Erwartungen an die Konferenz. In Gruppenarbeiten im Format „World Café“ wurden Ziele, Akteure und Nutzen eines Kulturaustausches zusammengetragen, diskutiert und vorgestellt.

In der Nähe der Kubaner Universität gab es ein reichhaltiges, leckeres Mittagessen, woraufhin die Teilnehmenden gestärkt zur Eröffnung der 14. Deutsch-Russischen Städtepartnerkonferenz fahren konnten. Etwa 600 Menschen aus Russland und  Deutschland kamen an der Philharmonie zur Konferenz zusammen. Sergej Lawrow, Außenminister der Russischen Föderation, Sigmar Gabriel, Bundesminister des Auswärtigen, Weniamin Kondratjew, Gouverneur der Region Krasnodar, Ewgenij Perwyschow, Oberbürgermeister der Stadt Krasnodar, Andrei Worobjow, Gouverneur des Moskauer Gebietes und Präsident der Assoziation der Partnerstädte, Matthias Platzeck, Ministerpräsident a.D., Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums Peter Franke, Vorsitzender, Bundesverband Deutscher West-Ost Gesellschaften (BDWO) und Dr. Helmut Domke, Vorsitzender des Vorstandes Stiftung West-Östliche Begegnungen Wolfram Jäger sprachen zur Eröffnung.

Die Rolle der Zivilgesellschaft in den Deutsch-Russischen Beziehungen wurde von den Rednern hervorgehoben. Der Austausch, besonders bei jungen Menschen sei in diesen Zeiten besonders wichtig, wie der deutsche Außenminister Siegmar Gabriel betonte. Auch der Außenminister der Russischen Föderation, Sergei Lawrow, hob die Relevanz der deutsch-russischen Partnerschaft auf wirtschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Ebene hervor.

Abends lud der Krasnodarer Bürgermeister ein, für die etwa 600 Teilnehmer*innen bot sich hier die Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens und Austauschs.

Am nächsten Morgen konnten sich Frühaufsteher und Sportbegeisterten gemeinsam mit Olympioniken aus Krasnodar treffen und gemeinsam mit diesen Frühsport betreiben.

Im Ausstellungs- und Kongresszentrum nahmen die Teilnehmer*innen dann an einem Workshop zu Projektmanagement teil. Durch die Aufteilung in zwei Gruppen konnten die Teilnehmer*innen auswählen, ob sie weiter die Grundlagen des Projektmanagements gemeinsam mit Prof. Dr. Erhardt vertiefen oder mit Herrn Dr. Schneider erweiterte Kenntnisse dazu erarbeiten und wollten. Es wurde viel diskutiert über die Effizienz hierarchischer Projektleitung oder Teamwork und kulturelle Herausforderungen.

Am Nachmittag stellten die Teilnehmer*innen folgende zwei Projektpläne und zwei Leitfäden zur Projektplanung vor, die nun zur Umsetzung bereit sind.

„Lerne bei den Besseren“, Schüler erhalten die Möglichkeit von erfolgreichen Menschen zu lernen

„Schutz von Verlegerrechten“ Menschen aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen ermöglichen mithilfe eines erarbeiteten Programms diesen Schutz.

Mit Krasnodarer Wein, deutschen und russischen Liedern und Volkstänzen schloss dieser erfolgreiche Tag ab.

Mit einem „Lauf der Freundschaft“ begann der letzte Tag der Konferenz.

In der Philharmonie wurden die Arbeitsergebnisse der Städtepartnerkonferenz präsentiert und eine Abschlussdiskussion geführt. Die Städtepartnerkonferenz war damit beendet. Für die Teilnehmer*innen der Alumnikonferenz ging es jedoch noch weiter zum deutschen Landmaschinenunternehmen CLAAS,  welches in der Nähe von Krasnodar einen Sitz hat. Von Herrn Dr. Schneider erfuhren die Teilnehmer*innen über die Chancen Deutscher Unternehmen auf dem russischen Markt. Während einer Führung erhielten sie Einblick in die Produktion der Landwirtschaftlichen Maschinen, konnten die Arbeitsprozesse hochmoderner Techniken beobachten und die Maschinen in verschiedenen Fertigkeitsstadien sehen. Der kaufmännischen Direktor CLAAS Krasnodar, Michael Ritter, berichtete anschließend von der Situation des deutschen Unternehmens in Russland , welche Rolle Beziehungen zu Politikern spielen, wie die Ausbildung der Mitarbeiter verläuft, von der zukünftigen Rolle Russlands bei der Lebensmittelbeschaffung und beantwortete Fragen.

Zum Schluss wurden die Ergebnisse des Unternehmensbesuchs zusammengefasst und die Alumnikonferenz evaluiert. Bei einem gemeinsamen Abendessen fand die Alumnikonferenz ihren Ausklang.

Kontakte sind geknüpft worden, Projekte angestoßen, das Vertrauen gestärkt und Impulse für die Deutsch-Russische Beziehung gesetzt- und so fuhren und flogen Dozenten, Teilnehmer*innen und Organisator*innen zufrieden nach Hause.

Alumnikonferenz 2016/II: Smolensk

Projektmanagement im Kontext der interkulturellen Kommunikation

Vom 9. bis 13. Oktober 2016 fand in Smolensk die VIII. Deutsch-Russische Konferenz für Alumni deutscher Förderprogramme statt, diesmal zum Thema „Projektmanagement im Kontext der interkulturellen Kommunikation“. >>

 

 


Alumnikonferenz 2016/I Krasnojarsk

Sibirische Spezifik: Bildung-Wissenschaft-Karriere

Vom 30 Mai bis zum 01 Juni fand in Krasnojarsk die VII Alumni-Konferenz des Deutsch-Russischen Forum e.V. statt, die der deutsch-russischen Zusammenarbeit in Sibirien in den Bereichen Bildung und Wissenschaft, sowie dem Arbeitsmarktpotenzial junger Spezialisten, gewidmet war. 30 Absolventen deutscher Programme waren beteiligt diese Fragen aus verschiedenen Blickwinkeln gemeinsam mit Experten zu diskutieren. >>>


Alumnikonferenz 2015/II in Kasan

 Die Deutsch-Russischen Beziehungen angesichts Russlands „Wende nach Osten“ – Auswirkung auf die Kooperation in der Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung

 Die zweite Alumnikonferenz von "hallo deutschland!" im Jahr 2015 fand vom 08. bis 10. Oktober in Kasan statt. Etwa 60 Alumni hatten dabei die Gelegenheit, über den gegenwärtigen Stand der deutsch-russischen Beziehungen zu diskutieren. Zudem standen Vorträge und Seminare sowie eine professionelle Fortbildung zum Thema Projektmanagement auf dem Programm. >>


Alumnikonferenz 2015/I in Tjumen

Vernetzung von Wissenschaft und Realwirtschaft: Ein Entgegenkommen?- Junge Alumni diskutieren über ihre beruflichen Perspektiven

Vom 27. bis 30. April fand bereits die fünfte Regionalkonferenz für russische Deutschland-Alumni, die den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft gewidmet ist, statt. Artem Lysenko, Projektleiter von „hallo deutschland!“ und die Praktikanten Valeria Romme und Tobias Vollmer organisierten in enger Kooperation mit der Regierung der Region Tjumen, den hiesigen Universitäten und in freundlicher Unterstützung des DAAD und dem Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland, das Treffen in Tjumen zum Thema „Vernetzung von Wissenschaft und Realwirtschaft: Ein Entgegenkommen?“. >>


Alumnikonferenz 2014/II in Nishnij Novgorod

Die Vielfalt der Investitionsmöglichkeiten und Chancen für junge Experten - Junge Alumni diskutieren über ihre beruflichen Perspektiven

Die zweite Alumnikonferenz des Jahres 2014 war dem Thema „Die Vielfalt der Investitionsmöglichkeiten und Chancen für junge Experten-Junge Alumni diskutieren über ihre beruflichen Perspektiven“ gewidmet und gliederte sich mit ihrem ökonomischen Schwerpunkt in das dritte Internationale Business-Summit in Nischnij Novgorod ein. >>


Alumnikonferenz 2014/I in Altai

Deutsch – Russische Zusammenarbeit in Sibirien am Beispiel von Altai. Junge Alumni diskutieren über ihre beruflichen Perspektiven

Vom 29. April bis 1. Mai 2014 fand die erste Alumnikonferenz des Jahres 2014 von „hallo-deutschland!“ zum Thema: „Deutsch-Russische Zusammenarbeit in Sibirien am Beispiel von Altai. Junge Alumni diskutieren über ihre beruflichen Perspektiven“ in den Städten Barnaul und Belokuricha statt. >>


Alumnikonferenz 2013/II in Krasnodar

Die Deutsch-Russischen Beziehungen und die eigene Karriere: Die Perspektiven Deutschlands und Russlands aus Sicht der russischen Deutschland-Alumni

Am 12.-14. September fand die zweite Alumni-Konferenz von „hallo deutschland!“ zum Thema „Die Deutsch-Russischen Beziehungen und die eigene Karriere: Die Perspektiven Deutschlands und Russlands aus Sicht der russischen Deutschland- Alumni“ in Krasnodar statt. >>


Alumnikonferenz 2013/I in Irkutsk

"Gemeinsam die Zukunft gestalten: Die Perspektiven Deutschlands und Russlands aus Sicht der russischen Deutschlandalumni"

Vom 17.-19- Juni fand in Irkutsk die erste Alumnikonferenz des Projekts „hallo Deutschland!“ statt. 53 russische Deutschlandalumni aus den verschiedensten Regionen Russlands, vornehmlich aus Sibirien, nahmen an der dreitägigen Veranstaltung in Irkutsk teil. >>