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Deutsch-russischer Zertifikatskurs ONLINE

Soziale Netzwerke in Ihrem Berufsleben

 

20. - 24. April 2021

 

(9.00-13.00 nach mitteleuropäischer Zeit)

 

 

Eine Reihe von Workshops und runden Tischen

 

für Alumni deutscher Förderprogramme

 

auf Deutsch und Russisch

 

9.00-13.00 täglich nach mitteleuropäischer Zeit

 

 

Neue digitale Technologien spielen eine zunehmende Rolle in der Gesellschaft sowie in allen Bereichen des beruflichen Lebens. Von der Effektivität der Arbeit an neuen digitalen Plattformen hängt ein wesentlicher Teil des Erfolgs ab.

 

 

Möchten Sie erfahren, wie Sie diese Ressourcen besser nutzen können? Möchten Sie Erfahrungen mit Expert*innen aus Russland und Deutschland austauschen? Dann ist der kostenlose Zertifikatskurs genau das, was Sie jetzt brauchen!

 

 

Moderne Formen der digitalen Kommunikation werden zunehmend in verschiedenen Bereichen unseres Lebens eingesetzt. Jedes Jahr erscheinen auf der Bildfläche neue digitale Plattformen, daher wird die Weiterbildung im Bereich der Arbeit in sozialen Netzwerken für fast jede Nachwuchskraft zu einem wichtigen Entwicklungsschritt. Gleichzeitig gibt es in diesem Fachbereich kein einziges etabliertes Lehr- oder Handbuch.

 

 

Der angekündigte Zertifikatskurs bietet den Alumni deutscher Förderprogramme und anderen Nachwuchskräften die Möglichkeit, innerhalb von vier Tagen online:

 

 

- Vorträge von Fachreferent*innen deutscher und russischer Hochschulen  zu hören und Fragen zu stellen;

 

- sich an den von den erfahrenen Expert*innen angebotenen Workshops zu beteiligen;

- Erfahrungen mit anderen Alumni und Expert*innen auszutauschen;

 

- neues Wissen über innovative Arbeitsmethoden, die mit sozialen Netzwerken verbunden sind, zu erwerben;

 

- Zukunftsvisionen mit Seminarkollegen zu besprechen.

 

Der Abschlusstest findet am Samstag, den 24. April statt. Den Teilnehmer*innen, die den Test erfolgreich abgelegt haben, werden nach der Veranstaltung Zertifikate verliehen.

 

Wann? 20. bis 24. April 2021

Wo? ZOOM-Plattform

 

 

Erfahrene Expert*innen aus Russland und Deutschland werden ihre Vorträge präsentieren. Um den Erfahrungsaustausch zu intensivieren, werden den Teilnehmer*innen Bedingungen für eine aktive Kommunikation geboten.

 

Die Teilnahme am Kurs ist kostenlos. An jedem der drei Tage ist geplant, von 9.00 bis 13.00 Uhr deutscher Zeit zu arbeiten.

 

Die Arbeitssprachen des Zertifizierungskurses sind Deutsch und Russisch. Die wichtigsten Vorträge und Diskussionen werden simultan gedolmetscht werden.

 

Bitte melden Sie sich bis zum 9. April anhallo-deutschland.ru/bewerbungsbogen-soziale-netzwerke-und-ihr-beruf/. Die Zusage erhalten Sie spätestens am 13. April.

 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen und auf Ihre aktive Beteiligung an dem Zertifikatskurs!

 

Wenn Sie mehrere Informationen über den Kurs erhalten möchten, kontaktieren Sie uns: info(at)hallo-deutschland.ru

 

 


Bundeskanzler-Stipendium für Führungskräfte von morgen

Bundeskanzler-Stipendium für Führungskräfte von morgen

 

Bewerbungsfrist: 15. Oktober 2021

empfohlener Zeitraum des Stipendiums: 1. Oktober 2022 – 30. September 2023

 

Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt bis zu 60 Bundeskanzler-Stipendien an junge Nachwuchsführungskräfte aus Brasilien, China, Indien, Russland, Südafrika und den USA – egal in welcher Branche sie arbeiten. Bei einem*einer Gastgeber*in und Mentor*in ihrer Wahl realisieren die Stipendiat*innen eigenständig konzipierte, gesellschaftlich relevante Projekte.

 

Das Bundeskanzler-Stipendium in zwei Minuten erklärt

 

Stipendienleistungen

 

* Monatliches Stipendium in Höhe von 2.150 Euro, 2.450 Euro oder 2.750 Euro, je nach Ausbildungsstand

 

* Zeitliche Flexibilität: 12 Monate Stipendium zwischen 1. August 2022 - 31. März 2024

 

* Individuelle Betreuung während des Deutschlandaufenthalts

 

* Zusätzliche finanzielle Unterstützung beispielsweise für mitreisende Familienmitglieder, für Reisekosten oder einen Deutschkurs

 

* Studienreise durch Deutschland und Abschlusstreffen mit dem*der Bundeskanzler*in sowie eine Reihe von Veranstaltungen zur Netzwerkbildung

 

* Gemeinsame Programmveranstaltungen sowie Möglichkeit zu eigenaktiver Zusammenarbeit in Peer Groups und Organisation kleinerer Netzwerkformate

 

* Umfangreiche Alumniförderung, insbesondere die Förderung der Kontakte mit den Kooperationspartner*innen in Deutschland während der gesamten beruflichen Karriere

 

Bewerbungsvoraussetzungen

 

* Staatsangehörigkeit von Brasilien, China, Indien, Russland, Südafrika oder den USA

 

* Bachelor oder vergleichbarer akademischer Grad, wobei der Abschluss bei Stipendienbeginn nicht länger als zwölf Jahre zurückliegen darf

 

* Betreuungszusage von einem*einer Gastgeber*in in Deutschland

 

* Eigenständig erarbeiteter und mit dem*der Gastgeber*in abgestimmter Projektplan

 

* Erste nachgewiesene Führungserfahrungen

 

Bewerbung

 

Weitere Informationen, die vollständigen Bewerbungsvoraussetzungen und den Link zur Online-Bewerbung finden Sie unter www.humboldt-foundation.de/youngleaders.

 

Beratung und Kontakt 

 

Wenn Sie Fragen zum Bundeskanzler-Stipendienprogramm haben oder eine individuelle Beratung wünschen, kontaktieren Sie uns bitte unter info@avh.de.

Beispiele für Projekte finden Sie unter https://www.humboldt-foundation.de/bewerben/foerderprogramme/bundeskanzler-stipendium/stipendiatinnen-im-portraet.

 

Das Stipendienprogramm steht unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland.

 

 

 

Moskauer Gespräche am 15.03.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Sie zu den Moskauer Gesprächen ONLINE einladen zu dürfen:

"Si vis pacem, para bellum"  Wer Frieden wünscht, bereite Krieg vor? Emotionen und Sprache als Eskalationsrisiken,  sichere Methoden der Friedenswahrung & vielversprechende Chancen der deutsch-russischen Annäherung in 2021".

Freuen Sie sich auf deutsch-russische Antworten aus Expertenhand im Moskauer Gespräch moderiert von Andreas Stopp, Deutschlandfunk mit

• Vladimir Grinin, ehem. Botschafter der Russischen Föderation in Berlin (2010–2018) (angefragt)

• Prof. Dr. Alexei Gromyko, Direktor des Europainstituts an der Russischen Akademie der Wissenschaften und korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften, Moskau

• Prof. Dr. Sönke Neitzel, Lehrstuhl für Militärgeschichte / Kulturgeschichte der Gewalt, Universität Potsdam, Mitglied in der Gemeinsamen deutsch-russischen Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutschrussischen Beziehungen (Vertrauensbildung durch wissenschaftliche Zusammenarbeit)

• Dr. Regina Heller, Wissenschaftliche Referentin  am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, Hamburg, Mitglied im DFG-Projekt Claiming respect – the socio-emotional dimension of Russia’s relations with the West (angefragt)

• Alexander Golz, freier Journalist (angefragt) und Militärexperte, Moskau.

Diskutieren Sie mit und melden Sie sich an unter: https://www.deutsch-russisches-forum.de/moskauer-gespraech-online-rutschen-europa-und-russland-erneut-in-ein-schlafwandeln/4689902

Sie erhalten vor der Veranstaltung per Email Ihren Zugang zur Zoom-Plattform.


Moskauer Gespräche am 17.02.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Sie zu den Moskauer Gesprächen ONLINE einladen zu dürfen:

„Mischt das Wahljahr 2021 die Karten neu?

Nach den Wahlen in den U.S.A. und vor den Wahlen in Deutschland:

Chancen und Herausforderungen für die deutsch-russischen Beziehungen"

Wann: Mittwoch, 17. Februar, 18:30 Uhr Moskauer Zeit / 16:30 Uhr Berliner Zeit

Wo: Web-Veranstaltung über die Web-Konferenz Zoom mit vorheriger Anmeldung

Freuen Sie sich auf deutsch-russische Antworten aus Expertenhand im Moskauer Gespräch moderiert von Andreas Stopp, Deutschlandfunk, mit

Dr.Vladislav Belov, Stellv. Direktor für Wissenschaften am Europa-Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften, Moskau

Alexander Rahr, Unternehmensberater, Osteuropahistoriker, Politologe und Publizist, Berlin

Dr.Sergey Utkin, Leiter der Gruppe Strategisches Assessment am Institut für Weltwirtschaft und Internationale Beziehungen, Moskau

Tyson Barker, Leiter des ProgrammsTechnologie und Aussenpolitik, Deutsche Gesellschaft

für Auswärtige Politik, Berlin – angefragt

Diskutieren Sie mit und melden Sie sich dazu vorher an unter:


https://www.deutsch-russisches-forum.de/mischt-das-wahljahr-2021-die-karten-neu-moskauer-gespraech-online/4533216

 


Unsere neue Webseite


Liebe Alumni,

 

wir freuen uns, Ihnen unsere neue Webseite vorzustellen!

 

Zusätzlich zu den Services des AlumniPortals Deutschland haben Sie nun die Möglichkeit, sich auf der Webseite über unsere Tätigkeit zu informieren und ein für Sie passendes Projekt zu finden! Zudem finden Sie dort Detailinformationen zu unseren Projekten und unseren Partnerorganisationen, aktuelle Ausschreibungen sowie Berichte vergangener Veranstaltungen.

 

Um Ihnen den Einblick in unsere Arbeit zu erleichtern, haben wir die Webseite zweisprachig gestaltet: Die Inhalte sind auf Deutsch und Russisch vorhanden.

 

Im gleichnamigen Bereich werden unsere Hauptprojekte präsentiert – Alumnikonferenzen, Moskauer Gespräche, Zertifikatskurse. Wenn Sie das Feld „Medienforum“ anklicken, gelangen Sie zur Webseite unseres Medienforums.

 

Aktuelle Themen und Neuigkeiten können Sie unter dem Menüpunkt  Nachrichten nachlesen. Über die Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung informieren wir Sie unter „Stipendien“.

 

Auf unserer Kontakt-Seite finden Sie die Wegbeschreibung, Adresse und das Kontaktformular. Wir freuen uns über Ihre Fragen und Anregungen!

 

Unter der Seite „Team“ stellen wir Ihnen das Alumni-Netzwerk „hallo deutschland“ und sein Team vor. Über die angegebenen Kontakte können Sie sich ebenfalls jederzeit an uns wenden.

 

Unter dem Menüpunkt „Partner“ finden Sie Informationen zu unseren Partnerorganisationen bzw. -universitäten sowie die Links zu den jeweiligen Institutionen.

 

Unser Veranstaltungskalender gibt einen Überblick geplanter Veranstaltungen rund um die deutsch-russische Zusammenarbeit.

 

Der Menüpunkt „Fotogalerie“ zeigt Ihnen bildhafte Eindrücke unserer Events.

 

Um immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben, können Sie gerne unserem Netzwerk beitreten und unseren Newsletter abonnieren.

 

Um eine bestmögliche Darstellung der einzelnen Seiten und Inhalte zu erreichen, wurde die neue Internetseite für alle Endgeräte optimiert – vom Desktop PC über Laptop, Tableau bis zu Smart-Phone.

 

Viel Spaß beim Stöbern!

 

Ihr „hallo deutschland!“-Team

 


17. Medienforum ONLINE

XVII. Deutsch-Russisches Medienforum über die Konferenz-Plattform Zoom vom 26. bis 28. November 2020

 

Das erste Medienforum ONLINE „Medien- (Krisen-) Management und die digitale Welt“ wurde am 26.11 im Beisein von 120 Alumni und Referenten eröffnet. Die 17. Konferenz dieser Art startete mit interessanten Einführungsvorträgen u.a.  zum Thema „Markt der Medien in Russland: Überlebensstrategien in Zeiten der Coronakrise“ von Wiktor Loschak, Vizepräsident des Verlagshauses „Kommersant sowie Prof. Dr. Hektor Haarkötter, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Fernsehjournalist und Autor zu dem Thema „Monate der Pandemiekrise: Aktuelle Trends in den Medien Deutschlands“. 

 

Am 2. Tag nutzten die JournalistInnen aus Russland, Deutschland und vielen anderen Länder die Gelegenheit, mit Herrn Alexander Rahr, Politologen und Journalisten, in den Austausch zu treten. Das Thema dabei lautete: „Weltumbrüche nach der Coronakrise und den Wahlen in den USA: Die Zukunft Deutschlands, Europas und die Rolle Russlands“. 

 

Ein weiterer Höhepunkt des zweiten Tages waren die virtuellen Besuche der Redaktionen in Saratow. 100 Gäste stellten viele Fragen an die Vertreter verschiedener Redaktionen: Dem Nachrichtenportal „SarBK“, der Zeitschrift „World Club“, einem Studenten Fernsehmagazin „Mir gefällts“, sowie dem Medienzentrum der Staatlichen Nationalen Forschungsuniversität Saratow. 

 


Abgerundet wurde der Tag durch ein Diskussionsgespräch mit dem Journalisten Benjamin Gollme, Moderator der Sputniknews zum Thema: „Das Virus: Der Siegeszug der neuen Medien?“. Neben dem Vortrag von Ivan Begtin, russischen Fachexperten über Open Data zum Thema „Dritte Welle im Bereich Open Data: Strategien und Publikationen von Informationen“ waren am dritten Tag des Medienforums die TeilnehmerInnen bei zwei Workshops aktiv. 

 

Die Expertinnen Ulrike Butmaloiu aus Berlin und Kamilla Nigmatullina aus Sankt Petersburg ermöglichten den JournalistInnen einen Austausch in Kleingruppen zu den Themen „Sensible Berichterstattungen von Journalisten in Deutschland und in Russland“ und „Wie gewinnt man an der Krise? Chancen für Medien“. Bevor die VeranstalterInnen das XVII. Medienforum feierlich beendeten, präsentierten die JournalistInnen die Ergebnisse ihrer Projekte.  

 

Link zu Kurzinterviews mit den TeilnehmerInnen: yadi.sk/i/vj4seYpsvWaIhw

 

 


Internationale Online-Konferenz für Alumni deutscher Förderprogramme "Wissensgewinn durch Austausch und Kooperation"

Vom 5. bis 7. Oktober 2020 fand auf der Plattform ZOOM die internationale Konferenz "Dialog-Forum für Alumni deutscher Förderprogramme: Wissensgewinn durch Austausch und Kooperation" statt.

 

Am ersten Konferenztag, die der Forschung im Austausch und der Kooperation gewidmet war, wurden die Teilnehmer von Frau Michaela Thiel, Alumni-Referentin der Universität Würzburg, und Herrn Dr. Artem Lysenko, Leiter des Moskauer Büros des Deutsch-Russischen Forum e.V., begrüßt. Anschließend wurden im Beisein von mehr als 150 Alumni, Referenten und Gäste der Konferenz offizielle Begrüßungsreden von Herrn Matthias Fischer, Leiter der Wirtschaftsabteilung, Deutsche Botschaft Moskau, Andreas Hoeschen, Leiter der DAAD-Außenstelle Moskau, Martin Hoffmann, Geschäftsführer des Deutsch-Russischen Forum e.V., Prof. Dr. Sergey Andruschin, Stellvertretender Rektor der Universität St. Petersburg und Prof. Dr. Kabak, Vizepräsident der Julius-Maximilian-Universität Würzburg, gehalten.

 

Nach den offiziellen Begrüßungen konnten die KonferenzteilnehmerInnen einen Überblick über die Arbeit der International Offices der Staatlichen Universität St. Petersburg und der Julius-Maximilian-Universität Würzburg erhalten und ihre Fragen an Vertreter beider Hochschulen stellen.

 

Im Rahmen des ersten wissenschaftlichen Vortrags berichteten dem Publikum Frau Dr. Elena Dieser (Abteilung für Slavistik, Julius-Maximilian-Universität Würzburg) und Frau Prof. Dr. Maria Voeikova (Institut für Sprachforschung der RAW) über Verkleinerungsformen (Diminutive) und die Besonderheiten ihrer Verwendung in moderner russischer und deutscher Sprache.

 

Nach einer kleinen, aber sehr informativen Diskussion entwickelten die TeilnehmerInnen eine Mentoring-Ausstellung, die zum Leitmotiv der gesamten Konferenz wurde: Die AusstellungsteilnehmerInnen stellten sich kurz vor, erzählten über ihre berufliche Tätigkeit und beantworteten Fragen zu ihrer zukünftigen wissenschaftlichen Arbeit und zu interkulturellen Missverständnissen, die sie kürzlich erfolgreich lösen konnten.

 

Den ersten Konferenztag rundete der fakultative Vortrag von Herrn Dr. Ivan Sassourky, Leiter des Lehrstuhls für neue Medien und Theorie der Kommunikation der Lomonossow-Universität, zum Thema: „Offene Wissenschaft - die einzige Möglichkeit, die internationale Kooperation zwischen Wissenschaftlern, Behörden und nichtstaatliche Einrichtungen zu unterstützen? (Was bringen uns die Pandemie und die Klimakrise bei?)“. Herr Dr. Sassourky konnte den TeilnehmerInnenn den Einblick in die Projekte verschaffen, die eine neue Infrastruktur für die wissenschaftliche Kommunikation bilden, und erinnerte die ZuhörerInnen daran, dass eine der ersten und wichtigsten Maßnahmen zur Verhinderung einer bevorstehenden Klimakatastrophe darin besteht, die Bevölkerung rechtzeitig und angemessen über den Klimawandel zu informieren.

 

Der zweite Tag der Konferenz unter dem Motto „Von anderen lernen“ wurde mit einer Präsentation von Frau Dr. Annette Köster, Leiterin des Referats für Qualitätsmanagement, Organisationsentwicklung & Campusmanagement der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, eröffnet. Frau Dr. Köster bot den KonferenzteilnehmerInnen detaillierte einführende Informationen über die Universität Würzburg und erzählte anschließend über die Funktionen und Maßnahmen des Qualitätsmanagements anhand des Beispiels der Universität Würzburg. Anschließend konnten die TeilnehmerInnen ihre Ideen und Erfahrungen hinsichtlich des Qualitätsmanagements an russischen und deutschen Hochschulen zur Diskussion bringen.

 

Nach der Pause präsentierten Herr Prof. Andreas Haug, Leiter des Instituts für Musikforschung der Julius-Maximilian-Universität Würzburg und Frau Dr. Jeanna Kniazeva von dem Russischen Institut für die Geschichte der Künste in St. Petersburg einen Bericht zum Thema „Forschungskooperation grenzenlos“ und berichteten über ihre Zusammenarbeit bei der Erforschung des in Würzburg aufbewahrten Nachlasses des Musikwissenschaftlers und Organisten Jacques Handschin (* 1886 in Moskau, † 1955 in Basel), eines fachgeschichtlich hochbedeutenden, aus Russland in die Schweiz emigrierten europäischen Gelehrten und Vermittlers zwischen den Kulturen.

 

Der Präsentation der Experten folgte die Entwicklung einer gemeinsamen Mentoring-Ausstellung, nachdem die TeilnehmerInnen sich an einem Runden Tisch zum Thema „Kooperationen und Fördermöglichkeiten“ beteiligen konnten. Am runden Tisch saßen Herr Dr. Jörg Achterberg, Außenstelle der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Herr Mikhail Rusakov, Deutsches Haus für Wissenschaft und Innovation in Moskau (DWIH), Alumni der Alexander von Humboldt-Stiftung Prof. Dr. Andrey Yakovlev, HSE, und Prof. Dr. Yuri Kovalev, Akademie der Wissenschaften Russlands, (ebenfalls Alumnus des Max Plank Institutes). Nach der Diskussion konnten die Teilnehmer nicht nur ihre Fragen stellen, sondern auch praktische Ratschläge zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen in Deutschland und Russland, zur Teilnahme an deutschen Stipendienprogrammen sowie zu potentiellen alltäglichen Schwierigkeiten, auf die die in Deutschland stoßen können. Nach der Pause vertieften sich die KonferenzteilnehmerInnen in das Thema „Die Stellung der Frau im Kulturkreis Russland“ ein. Sachlich-subjektive Eindrucke wurden von weiblichen und männlichen Deutschland-Alumni aus Deutschland, Ukraine und Russland geteilt: Am runden Tisch nahmen Frau Lyubow Rakovitsa, Institut für Information Donezk-Minsk, Deutschland-Alumna, Frau Olga Skorochodowa, Frankfurter Börse, Frankfurt (Main), DAAD-Alumna, Herr Dr. Georg Schneider, Trainer, Geschäftsführer SWILAR GMBH/Club-Forum, Young Leader, teil. Diese Veranstaltung wurde von Herrn Dr. Artem Lysenko, Leiter des Moskauer Büros des Deutsch-Russischen Forums, moderiert.

 

Der zweite Konferenztag endete mit einer Präsentation der Koordinatoren der Arbeitsgruppe Wissenschaft des Petersburger Dialogs, Herr Prof. Dr. Wilfried Bergmann und Herr Prof. Dr. Igor Maximzew. Die Experten berichteten über die Ziele des Peterburger Dialogs, über die Schlüsselthemen, denen die Veranstaltungen des Forums gewidmet sind, und über die Besonderheiten der Arbeit der Wissenschaftsgruppe.

 

Die Veranstaltungen des dritten Konferenztages verliefen unter dem Motto „Kreatives Netzwerken, eigene Erfahrungen weitergeben“. Den ersten Beitrag leistete Frau Stefanie Schneider, Konsulin, Leiterin des Kultur- und Pressereferats beim Deutschen Generalkonsulat St. Petersburg. Dann ergriff das Wort Herr Alexander Ustinov, AHK Moskau. Sein Vortrag war Start-ups und digitalen Projekten gewidmet.

 

Der Präsentation der Experte folgte der abschließende Teil der Entwicklung der Mentoring-Ausstellung, wobei die TeilnehmerInnen die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentierten. Anschließend wurde das Wort an Herrn Lucian Brujan. Referent der Abteilung Internationale Beziehungen Leopoldina, gerichtet, der über den aktuellen Stand und die Perspektiven der deutsch-russischen Zusammenarbeit in der Wissenschaft und Wissenschaft sprach. Herr Brujan präsentierte den TeilnehmerInnen die Zwischenergebnisse eines Kooperationsprojekts: Derzeit arbeitet Leopoldina gemeinsam mit der Akademie der Wissenschaften Russlands und der Präsidialverwaltung der Russischen Föderation an der Gründung eines ‚Deutsch-Russischen Koordinierungsrates für junge Wissenschaftler*innen und Innovatoren.

 

Nach der Mittagspause bot Frau Prof. Dr. Kamilla Nigmatullina, Leiterin des Lehrstuhls für digitale Medienkommunikationen der Staatlichen Universität St. Petersburg,  dem Publikum einen Vortrag zum Thema: „Soziale Netzwerke als Informationsquelle in Russland. Monate der Pandemie und Ressourcen für die Zukunft“, in dem sie die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Internetmedien und soziale Netzwerke erläuterte.